KFZ Versicherung beim Autokauf besser wechseln

Wenn Sie sich ein neues oder auch gebrauchtes Auto kaufen, dann haben Sie automatisch auch die Möglichkeit Ihre KFZ Versicherung zu wechseln. Dennoch übernehmen viele Versicherte die bestehende KFZ Versicherung und melden beim Versicherer lediglich das neue Kennzeichen. Diese Bequemlichkeit kann teuer werden, sehr teuer sogar. Mit einem unabhängigen KFZ Versicherungsvergleich lassen sich erhebliche Kosten bei der KFZ Versicherung einsparen. Durch einen Autokauf können Sie diesen Vorteil auch unabhängig von Kündigungsfristen für sich nutzen, denn sobald Sie ihr bisheriges Auto aufgeben, wird auch die bisherige KFZ Versicherung beendet.

Aus Gewohnheit übernehmen sehr viele Versicherte die KFZ Versicherung bzw. den Versicherer und lassen sich bei einem Fahrzeugwechsel keine Vergleichsangebot machen. Das kann erheblichen finanziellen Verlust bedeuten, denn gerade Bestandskunden zahlen bei der KFZ Versicherung oftmals viel zu hohe Gebühren. Dagegen erhalten Neukunden, die eine KFZ Versicherung wechseln meist wesentlich bessere Konditionen – sogar bei Ihrem alten Versicherer. Das ändert leider auch nichts daran, wenn man viele Jahre dem bisherigen KFZ Versicherer treu war, im Gegenteil, denn Bestandskunden zahlen meist doppelt drauf. Nicht nur, dass die Tarife deutlich teurer sind, fehlen auch Extras und Leistungen in älteren Verträgen.

Es empfiehlt sich daher immer, beim Autokauf die KFZ Versicherung zu wechseln. Sie können dafür einen KFZ Versicherungsvergleich nutzen und bekommen dadurch ein Angebot, das wahrscheinlich deutlich unter den Kosten Ihrer bisherigen KFZ Versicherung liegt. Der KFZ Versicherungsvergleich ist selbstverständlich kostenlos und absolut unverbindlich und verpflichtet Sie zu nichts. Sie können den Rechner auch nur verwenden, um zu schauen, ob Sie derzeit bei Ihrem bisherigen KFZ Versicherer zu viel bezahlen oder nicht. In den meisten Fällen können Sie erhebliche Kosten sparen, wenn Sie die KFZ Versicherung wechseln und das ist entweder zum Jahresende mit regulärer Kündigungsfrist möglich oder jederzeit, wenn Sie ein neues oder gebrauchtes Auto kaufen.

Unfallkosten steuerlich geltend machen

In Deutschland ist eine KFZ Versicherung Pflicht. Sie bewahrt den Versicherten insbesondere durch die KFZ Haftpflichtversicherung vor größerem finanziellem Schaden gegenüber Dritten, Personen und Gegenständen. Dagegen sieht es bei den Wiederherstellungskosten für den eigenen PKW oft ganz anders aus. Wer keine Teilkasko oder Vollkaskoversicherung hat, muss oftmals die Reparatur selbst zahlen, sofern die eigene oder fremde KFZ Versicherung des Unfallbeteiligten den Schaden nicht reguliert.

Wie das Onlineportal Check24 mitteilt, ist es bei Unfallkosten, die nicht von der KFZ Versicherung reguliert wurden unter Umständen möglich, dass diese steuerlich geltend gemacht werden können. Die steuerliche Absetzbarkeit hängt davon ab, ob der Unfall auf einer beruflichen Fahrt geschehen ist. Dies gilt auch bei Fahrten zur Arbeitsstelle und zurück. In diesem Fall können die selbst gezhalten Unfallkosten in der Steuererklärung angegeben werden und als Ausgaben vom Finanzamt berücksichtigt werden. Die Prüforganisation GTÜ verweist darauf, dass die Kosten unbedingt als Werbungskosten in der Steuererklärung angegeben werden müssen, damit diese vom Finanzamt anerkannt werden.

In bestimmten Situationen zahlen viele Versicherte die Unfallkosten selbst, nämlich dann, wenn diese relativ gering sind und bei Meldung der KFZ Versicherung eher Nachteile entstehen würde. So ist damit zu rechnen, dass die Schadensfreiheitsklasse abgestuft wird und die jährlichen Beiträge bei der KFZ Versicherung durch den gemeldeten Unfall steigen. Gerade bei kleineren Schäden wäre dies eine Milchmädchenrechnung, weshalb in diesen Fällen die Unfallschäden meist nicht von der KFZ Versicherung reguliert werden. Durch die Möglichkeit der steuerlichen Absetzbarkeit bei beruflichen Fahrten oder solchen, die auf dem Hin- und Rückweg zur Arbeitsstelle erfolgen, kann es sogar sein, dass man sich bei dieser Variante günstiger stellt.

KFZ Versicherung bis 30.11. kündigen und Geld sparen

Jedes Jahr zum 30.11. kann man viel Geld sparen, wenn man die KFZ Versicherung wechselt. Die meisten KFZ Versicherungsverträge laufen zum Jahresende, d.h. am 31.12. aus. Da man die Versicherungsverträge jährlich kündigen kann und es eine 1monatige Kündigungsfrist gibt, muss die Kündigung spätestens bis zum 30.11. erfolgen. Eine Ausnahme ist, wenn der Versicherungsvertrag zu einem anderen Zeitpunkt unter dem Jahr ausläuft. In bestimmten Fällen kann dies je nach KFZ Versicherer möglich sein. Dann gilt die gleiche Regelung. Wenn Ihre KFZ Versicherung am 15.05. endet, dann muss diese einen Monat zuvor, also bis zum 15.04. gekündigt werden.

Durch eine Kündigung und den damit verbundenen Wechsel der KFZ Versicherung kann man mitunter viel Geld sparen. Bis zu 500 Euro lassen sich je nach Tarif und PKW Modell einsparen. Die Konditionen der KFZ Versicherer weichen von den Leistungen kaum voneinander ab, jedoch sehr stark bei den Preisen. Deshalb sollte man regelmäßig einen KFZ Versicherungen Vergleich machen. Dies ist im Internet ganz einfach möglich. Auch auf unserem Vergleichsportal zum Thema KFZ Versicherung Vergleich finden Sie einen kostenlosen KFZ Versicherung Rechner. Bis zum 30.11. lohnt sich ein Vergleich enorm, da viele KFZ Versicherer gerade Neukunden mit besonders günstigen Tarifen werben.

Eine weitere Möglichkeit die KFZ Versicherung zu kündigen bzw. zu wechseln ist ein Fahrzeugwechsel. Wenn Sie sich ein neues oder gebrauchtes Auto kaufen und somit ihren bisherigen PKW aufgeben, können Sie einen beliebigen KFZ Versicherer wählen. Auch in diesem Fall ist ein KFZ Versicherung Vergleich dringen anzuraten. Jedes Modell hat andere Bemessungsgrundlagen und je nach KFZ Versicherer schwanken die Preise dafür teils erheblich. Nutzen Sie deshalb den KFZ Versicherung Rechner, den Sie selbstverständlich völlig unverbindlich nutzen können.

Schadensreguliergung bei KFZ Versicherung: Bundesgerichtshof fällt Grundsatzurteil

Der Bundesgerichtshof hat ein Grundsatzurteil zur Schadensregulierung gefällt. Das Gericht hatte die Frage zu klären, ob bei einem Totalschaden der geschätzte Restwert oder der tatsächlich erzielte Verkaufserlös zur Schadensregulierung herangezogen wird. Hintergrund war im konkreten Fall, dass ein Auto eines Versicherten einen geschätzten Restwert von 5.200 Euro hatte. Der Unfallgeschädigte war schuldlos in den Unfall verwickelt und konnte das Auto privat entgegen der Schätzung deutlich teurer verkaufen. Auf einer Internetseite wurden 10.700 Euro erzielt, was etwas mehr als dem Doppelten des geschätzten Restwerts entspricht.

Die KFZ Versicherung wollte bei der Schadensregulierung nicht den von einem Sachverständigen ermittelten Restwert sondern den tatsächlichen Verkaufserlös zu Grunde legen. Der Bundesgerichtshof BGH entschied nun, dass diese Praxis zulässig ist. Im Grundsatzurteil (Az.: VI ZR 232/09) vom Juni diesen Jahres wurde das damit begründet, dass dem Geschädigten durch die Schadensregulierung der KFZ Versicherung kein Gewinn entstehen dürfe. Der Versicherungsnehmer darf sich also nicht auf Kosten der Versicherung bereichern, was im konkreten Fall eingetreten wäre, sofern der Restwert als Basis für die Schadensregulierung gegolten hätte.

Die Richter waren grundsätzlich der Meinung, dass bei der Schadensregulierung zunächst der Restwert eines unabhängigen Gutachters als Maßstab gelte. Sollte der Geschädigte das Auto jedoch ohne besondere Anstrengungen deutlich teurer verkaufen können, muss die KFZ Versicherung bzw. der Versicherer darüber informiert werden und kann dann den real erzielten Verkaufspreis zu Grunde legen. Der Hintergrund dieser Entscheidung ist, dass durch die Schadensregulierung bei der KFZ Versicherung der Zustand wieder hergestellt werden soll, der vor dem Unfall bestanden hat. Dabei dürfen keine Gewinne oder sonstige Vorteile entstehen, die dem Versicherer einen nicht vertretbaren geldwerten Nachteil verschaffen würden.

ADAC KFZ Versicherung künftig auch für Nicht Mitglieder

Der ADAC bietet seinen Mitgliedern zahlreiche Extras und Serviceangebote. Darunter fällt auch eine KFZ Versicherung, die bislang nur den ADAC Mitgliedern vorbehalten war und etwas günstiger ist, als im durchschnittlichen Gesamtmarkt der KFZ Versicherungen. Inzwischen zeichnet sich ab, dass der ADAC plant diese eigene KFZ Versicherung auch Nicht Mitgliedern in Deutschland anzubieten. Aktuell wird dies bereits in Luxemburg getestet und an alle Interessierten offeriert. Die ADAC-Tochtergesellschaft Arisa Assurances bieten in Luxemburg bereits online die Möglichkeit die hauseigene KFZ Versicherung des ADAC abzuschließen und zwar unabhängig davon, ob ADAC Mitglied oder nicht.

Das Angebot soll bereits in kürze auf Frankreich ausgeweitet werden. Es ist davon auszugehen, dass der ADAC auch in Deutschland die hauseigene KFZ Versicherung anbieten wird. Bereits jetzt bietet der ADAC auch in Deutschland die Möglichkeit Teilbereiche über den ADAC abzusichern. Dieses Angebot gilt auch für Nicht Mitglieder und lässt sich bequem online abschließen. Bislang gehören dazu zahlreiche Zusatzprodukte, die normalerweise bei einer bestehenden KFZ Versicherung dazu genommen werden können. Beim ADAC lassen sich Zusatzprodukte wie z.B. Kurzschutz für Urlaube oder Überführungen auch einzeln ordern. Das ist ein Novum, welches eventuell bei anderen Versicherern bald folgen könnte.

Bislang schweigt man noch offiziell bei den Deutschen Versicherern. Dennoch ist bereits jetzt sicher, dass die großen und traditionsreichen Versicherungsunternehmen in Deutschland von der Konkurrenz des ADAC nicht begeistert sein werden. Die ADAC-Tochtergesellschaft Arisa Assurance arbeitet beispielsweise als Direktversicherer und bietet die Produkte vor allem im Direktmarketing über das Internet an. Dadurch lassen sich wesentlich bessere Konditionen und Preise erzielen, die man bei den großen und schwergewichtigen deutschen Versicherern im Bereich der KFZ Versicherungen nicht bieten kann.

Rabatte bei der KFZ Versicherung für begleitetes Fahren ab 17

Junge Fahranfänger müssen bei der KFZ Versicherung in der Regel die Höchstsätze bezahlen. Bislang war es deshalb für 18jährige kaum möglich Rabatte zu erhalten, was sich mit der neuen Regelung für begleitetes Fahren ab 17 Jahren nun ändert. Inzwischen gibt es zahlreiche günstige Tarife von verschiedenen KFZ Versicherungen, die speziell für junge Fahranfänger mit 17 Jahren ausgelegt sind. Offenbar hat man bei den Versicherern erkannt, dass diese Gruppe von Fahranfängern durch die Begleitperson wesentlich sicherer fährt und weniger Unfall gefährdet ist. Diese Tatsache wirkt sich natürlich auch positiv auf die Versicherungsbeträge aus, denn je geringer das Risiko umso günstiger können die Versicherer die Tarife anbieten.

Eine aktuelle Online Studie hat ergeben, dass Fahranfänger mit 17 Jahren deutlich weniger an Ihrem 18. Geburtstag für die KFZ Versicherung zahlen. Wer also keine Möglichkeit hat das begleitete Fahren zu nutzen, zahl deutlich drauf und bekommt keine Rabatte wie bei den jenigen mit dem Führerschein mit 17. Wer mit 18 Jahren den Führerschein macht und eine KFZ Versicherung abschließt muss nach dem Ergebnis der Studio bis zu 25% mehr zahlen. Das kann auf Jahressicht ein Unterschied von mehreren hundert Euro sein. Die Rabatte machen sich für Fahranfänger, die begleitetes Fahren nutzen können, also schon nach einem Jahr deutlich bemerkbar.

Die Rabatte sind je nach Versicherung unterschiedlich. Wer bereits ein Jahr Fahrpraxis durch begleitetes Fahren mit einem erfahrenen Autofahrer hat, sollte jedoch bei allen Versicheren einen Rabatt aushandeln können. Nicht immer wird das direkt beworben, aber es lohnt sich explizit darauf hinzuweisen, dass man bereits Fahrpraxis sammeln konnte. Die Statistiken werden schon bald zeigen, dass die Zahl der Unfälle bei diesen Fahranfängern deutlich geringer sein wird, als bei den Altersgenossen mit 18 Jahren. Diese fahren ohne Begleitung und überschätzen oftmals die eigenen Fähigkeiten, insbesondere wenn auch noch Alkohol getrunken wurde.

KFZ Versicherung: Unterschiede Haftpflichtversicherung und Kaskoversicherung

Mit dem Thema Kfz-Versicherung muss sich jeder Kfz-Besitzer beschäftigen. Es ist rechtlich vorgeschrieben ist, dass jeder Fahrzeughalter in Europa zumindest eine Kfz-Haftpflichtversicherung haben muss. Diese deckt Schäden, die nach einem selbst verursachten Unfall beim Unfallgegner entstanden sind. Da diese oft in die Millionenhöhe gehen, sollten Sie einen möglichst hohen Deckungsbetrag wählen. Ein Auto Versicherungsvergleich kann Ihnen über die unterschiedlichen Konditionen Aufschluss geben.

Zusätzlich kann eine Kaskoversicherung als Teil der Kfz-Versicherung sinnvoll sein, wenn Sie auch Ihr eigenes Auto versichern möchten. Eine Kaskoversicherung ist nicht obligatorisch, kann aber eine effektive Ergänzung sein. Dies gilt vor allem, wenn dem Abschluss ein Versicherungsvergleich vorausgeht. Die Teilkasko kommt auf für Schäden, die an Ihrem Auto entstehen. Gedeckt werden unter anderem Kosten durch Brand, Wildunfall und die Einwirkung von Naturkräften – also Wind, Hagel, Blitz und Überschwemmungen. Die Teilkasko trägt jedoch keine Schäden, die durch Ihr eigenes Verschulden entstanden sind.

Wenn Sie eine Versicherung bevorzugen, die auch selbst verursachte Schäden am eigenen Fahrzeug deckt, brauchen Sie eine Vollkasko. Diese übernimmt sogar Kosten, die an Ihrem Auto durch einen selbst verursachten Unfall entstanden sind. Sowohl bei der Teilkasko als auch bei der Vollkasko gibt es eine Eigenbeteiligung. Das heißt, dass der Versicherte bis zu einem bestimmten Betrag selbst für entstandene Nachteile aufkommt. Dadurch sinken Ihre Mitgliedsbeiträge. Eine Vollkasko Versicherung macht vor allem bei Neuwagen Sinn. Die zusätzlichen Kosten machen sich bezahlt, sobald es beim Neuwagen zu einem verschuldeten Unfall kommt. In diesem Fall zahlt die Vollkaskoversicherung und der Wert des Neuwagens wird komplett ersetzt.

Ein Vergleich der KFZ Versicherungen lohnt sich

Verbraucher sollten regelmäßig die laufenden Versicherungen kontrollieren und unabhängige Vergleiche einholen. Oftmals ändern sich die Konditionen sehr zum Nachteil der Versicherten und die laufende Versicherung ist deutlich teurer, als ein Neuabschluss bei einem Mitbewerber. Ein Vergleich der KFZ Versicherungen funktioniert dabei ganz unkompliziert und ist in weniger als 5 Minuten erledigt. Sie erhalten dann eine Übersicht der verschiedenen Anbieter mit einem Angebot, das exakt auf Ihr Auto abgestimmt ist.

Wussten Sie, dass Sie gesammelte Rabatte und vor allem die Schadensfreiheitsklasse auf die neue Versicherung übertragen können? Dies funktioniert automatisch und wird von der neuen Versicherung als Serviceleistung für Sie abgewickelt. Damit verlieren Sie keinerlei Ansprüche, die Sie möglicherweise über Jahre bei der bisherigen Versicherung aufgebaut haben. Dies ist einer der Gründe, warum viele Kunden glauben ein Versicherungswechsel sei nicht möglich. Tatsächlich haben Sie exakt die gleichen Ansprüche und Leistungen bei einer neuen Versicherung, die oftmals erheblich günstiger ist.

Die Versicherung können Sie immer dann wechseln, wenn Sie ein neues (auch gebrauchtes) Auto anschaffen. Sobald Sie ein KFZ auf sich anmelden, können Sie auch eine neue Versicherung abschließen. Ohne Fahrzeugwechsel können Sie immer bis zum 30.11. eines laufenden Jahres kündigen und sich dann zum 01.01. eine neue, günstigere Versicherung suchen.

Da jeder Versicherungsvertrag jährlich teurer wird, lohnt sich ein Vergleich immer. Oftmals lassen sich mehrere hundert Euro auf Jahressicht einsparen, wenn Sie zu einer günstigeren Versicherung wechseln. Selbstverständlich haben Sie dabei exakt die gleichen Versicherungsleistungen, nur die laufenden Kosten sind für Sie geringer. Einen KFZ Versicherungen Vergleich können Sie auf unserem Vergleichsportal sofort machen. Es dauert nur wenige Minuten und spart Ihnen bares Geld.